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Tagungshotel mit Gemeinwohlökonomie-Zertifizierung

Echten Wohlstand schaffen.

Warum gemeinwohlzertifizierte Unternehmen zukunftsfähiger sind.

 

Das Landgut STOBER ist Gemeinwohlzertifiziert und übernimmt somit im besonderen Maße Verantwortung für eine soziale, ökologische und ökonomische Neugestaltung in der Gesellschaft. Mit einem Gesamtergebnis von insgesamt 690 Punkten ist das Landgut Stober der höchste Neueinsteiger und bestätigt erneut, dass Nachhaltigkeit ist hier kein „Add on“, sondern integraler Bestandteil allen Handelns, ist. Weiterführende Informationen finden Sie unter:

www.landgut-stober.de/nachweise.html

Gestartet ist Michael Stober im Jahr 2000 mit einer Vision. Dabei ließ er sich leiten vom Geiste der alten Borsig´s, die bereits im 19. Jh. eine herausragende Rolle durch innovatives, soziales aber auch nachhaltiges Handeln einnahm. Denn was heute kaum noch jemand weiß: August Borsig hat als einer der ersten Großindustriellen schon früh die Weichen für den heutigen Sozialstaat gestellt, in dem er für seine Arbeiter eine tragfähige und ausgewogene Sozialinfrastruktur aufbaute.

Aber was bedeutet das nun, Gemeinwohl-Ökonomie? Und wie sieht die Bilanz vom Landgut STOBER aus? Gemeinwohl-Ökonomie bezeichnet ein Wirtschaftssystem, das auf gemeinwohl-fördernden Werten aufgebaut ist. Sie ist ein Veränderungshebel auf wirtschaftlicher, politischer und gesellschaftlicher Ebene.

 

Erster GWÖ-SUMMIT auf dem Landgut Stober

Mit starken Signalen in Richtung Berlin und konkreten Lösungsvorschlägen für die sozial-ökologische Transformation der Wirtschaft fand am 26. & 27. November 2022 der erste GWÖ-Summit hier auf dem Landgut statt. Mit fast 200 Unternehmer:innen, Wissenschaftler:innen und Aktivist:innen vom Zwei-Personen Unternehmen bis zum Mittelständler mit 2000 Mitarbeiter:innen, von , von 100T bis 100 Mio € Umsatz, ¬ war der „Gipfel der Gemeinwohl-Ökonomie“ in diesem Jahr die größte deutschlandweite Zusammenkunft der mittlerweile in 35 Ländern aktiven Grassroot-Bewegung. Neben einem inspirierenden Vortragsprogramm von u.a. der Buchautorin Vivian Dittmar, dem Betriebswirtschaftsprofessor Dr. Patrick Velte, der TelekommunikationsUnternehmerin Alma Spribille oder den „Business Aktivisten“ Jule und Lukas Bosch lag der Fokus des Events darin, eben genau solchen erfolgreichen Unternehmen und Organisationen eine Bühne zu geben. Über 30 Best Cases der nachhaltigen Wirtschaft mit hoher Relevanz für die Transformation unserer Gesellschaft wurden präsentiert und gewürdigt. Höhepunkt des dreitägigen Events bildete eine festliche Abendveranstaltung mit Anerkennungs-Awards. Ausgezeichnet wurden in der Sparte Internet/Social Media die Suchmaschine Ecosia, in der Sparte öffentliche

Unternehmen teilten sich die Münchner Bäderbetriebe und der Forst Baden-Württemberg die Auszeichnung. Die Gemeinden Willebadessen, Steinheim und Brakel wurden in der Sparte Kommunen ausgezeichnet, dieFirma Elobau im Bereich Unternehmen und die Samariterstiftung in der Sparte NGO. Die Gemeinwohl-Ökonomie versteht sich als überparteiliche Organisation der Zivilgesellschaft. Darum wurden parteiübergreifend Vertreter:innen aller großen Parteien eingeladen, jeweils eine Laudatio zu übernehmen und den persönlichen Standpunkt zu den Themen der Gemeinwohl-Ökonomie darzustellen. Gewonnen werden konnten hierfür Bernd Lange, MdEP für die SPD, Vorsitzender des EU-Handelsausschusses, Sebastian Walter, MdL Brandenburg und Fraktionsvorsitzender und Sprecher für die Wirtschaftspolitik von den Linken, Werner Schweizer, Bürgermeister aus Schleswig Holstein von der CDU, Prof. Dr. Lars Castellucci, MdB und Sprecher Migration/Integration der SPD sowie Katharina Beck, finanzpolitische Sprecherin der Grünen im Bundestag. Beck: „Das war ein wundervoller Summit im stimmungsvollen Landgut Stober. Die Zukunftswirtschaft ist gemeinwohlorientiert.“

 

Sehen Sie hier den RBB24 Brandenburg aktuell Beitrag
zum GWÖ-Summit 2022

 

Warum sind gemeinwohlzertifizierte Unternehmen zukunftsfähiger?

Die weltweit agierende Gemeinwohl-Ökonomie-Bewegung nahm 2010 in Wien ihren Ausgang und basiert auf den Ideen des österreichischen Publizisten Christian Felber. Die GWÖ versteht sich als Wegbereiterin für eine gesellschaftliche Veränderung in Richtung eines verantwortungsbewussten, kooperativen Miteinanders im Rahmen eines ethischen Wirtschaftens. Erfolg wird nicht primär an finanziellen Kennzahlen gemessen, sondern mit dem Gemeinwohl-Produkt für eine Volkswirtschaft, mit der Gemeinwohl-Bilanz für Unternehmen und mit der Gemeinwohl-Prüfung für Investitionen. Aktuell umfasst die Bewegung weltweit 11.000 Unterstützer*innen, rund 5.000 Mitglieder in über 170 Regionalgruppen, 35 GWÖ-Vereine, über 1000 bilanzierte Unternehmen und andere Organisationen, knapp 60 Gemeinden und Städte sowie 200

Hochschulen weltweit, die die Vision der Gemeinwohl-Ökonomie verbreiten, umsetzen und weiterentwickeln. An der Universität Valencia wurde 2017 ein GWÖ-Lehrstuhl eingerichtet, in Österreich brachte die Genossenschaft für Gemeinwohl 2019 ein Gemeinwohlkonto auf den Markt, und im Herbst 2020 wurden im Kreis Höxter (DE) die drei ersten Städte gemeinwohlbilanziert. Seit Ende 2018 gibt es den Internationalen GWÖ-Verband mit Sitz in Hamburg. Der EUWirtschafts- und Sozialausschuss nahm 2015 eine eigeninitiierte Stellungnahme zur GWÖ mit 86 Prozent Stimmenmehrheit an und empfahl ihre Umsetzung in der EU.

Rückfragen zur Gemeinwohl-Ökonomie Deutschland | Presse- und Öffentlichkeitsarbeit: Sibylle Reuter press-germany@ecogood.org

 

Regionales Engagement – wie das "Netzwerk Gemeinwohl-Ökonomie Unternehmen Berlin-Brandenburg e.V." die Wirtschaft verändern will

Auf der Unternehmenskonferenz der gemeinwohl-bilanzierenden Unternehmen in Berlin-Brandenburg 2019 wurde die Idee zu einem Netzwerk angestoßen, das darauf ausgerichtet sein sollte, eine lebendige, so¬lidarische Kooperation aller gemeinwohl-bilanzieren¬den Unternehmen in Berlin-Brandenburg zu stärken. Im Mai 2020 – also zu Beginn der Coronakrise – wurde die Idee wichtiger denn je und das Netzwerk Gemeinwohl-Ökonomie Unternehmen Berlin-Bran¬denburg e. V. wurde gegründet und konnte mit Hilfe einer Förderung der Berliner Senatsverwaltung seine Arbeit aufnehmen.

Mit dem hier unten downloadbaren Leitfaden spricht der Verein alle Unter-nehmer*innen an, denen gemeinwohl-orientiertes Wirtschaften und Kooperation am Herzen liegen. Dabei ist es egal, ob Sie erstinteressiert oder schon Gemeinwohl-Profi sind. Der Verein freut sich, wenn Sie An¬regungen finden, sich für die Ideen des Netzwerkes, der Gemeinwohl Ökonomie oder anderer alternativer Wirtschafsformen begeistern und sich mit dem GWU.network auf den Weg begeben möchten, die Region Berlin-Bran-denburg zur einer Gemeinwohl-Region zu machen.

Hier Infobroschüre downloaden

Das Landgut Stober befindet sich im Berliner Umland: ca. 30 min vom Berliner Hauptbahnhof (Bahn) ca. 20 min westlich der Berliner Stadtgrenze (PKW). An der deutschen Alleenstraße gelegen, erreicht man Nauen/Groß Behnitz über die B5 (Heerstraße). Folgen Sie einfach der braunen Beschilderung. Nur 50 Minuten Fahrzeit vom Brandenburger Tor (PKW)

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