Wir stehen im Finale des Deutschen Nachhaltigkeitspreises 2027!
Landgut Stober im Finale des
Deutschen Nachhaltigkeitspreises 2027
Wir stehen im Finale des Deutschen Nachhaltigkeitspreises 2027!
Was für eine Nachricht! Das Landgut Stober gehört zu den Finalisten des Deutschen Nachhaltigkeitspreises Unternehmen 2027 in der Größenklasse SMEs (kleine und mittlere Unternehmen). Darüber freuen wir uns sehr – und sind auch ein bisschen stolz!
Wer heute über unseren historischen Gutshof spaziert, in einem der Salons tagt oder auf den Groß Behnitzer See blickt, kann sich kaum vorstellen, wie es hier vor gut 25 Jahren aussah. Viele Gebäude standen leer, waren verfallen oder nur noch als Ruinen erhalten.
Michael Stober hat damals begonnen, das ehemalige Borsig-Mustergut wiederzubeleben. Nicht einfach als Hotel, sondern mit der Idee, einen Ort zu schaffen, an dem wirtschaftliches Handeln, ein verantwortungsvoller Umgang mit Ressourcen und ein gutes Miteinander zusammengehören.
Dass wir damit heute im Finale des Deutschen Nachhaltigkeitspreises stehen, ist für uns eine ganz besondere Anerkennung.
Vieles sieht man nicht auf den ersten Blick
Wer bei uns übernachtet oder eine Tagung besucht, bekommt von unserer Technik meist wenig mit. Dabei passiert hinter den historischen Mauern eine ganze Menge.
Zwei Holzhackschnitzelheizungen versorgen unsere Gebäude mit Wärme. Nach unseren Berechnungen ersetzen sie jährlich rund 400.000 Liter Heizöl. Photovoltaikanlagen erzeugen Strom und in unseren Zisternen sammeln wir rund 400 Kubikmeter Regenwasser, mit dem unter anderem 363 Toiletten versorgt werden.
Auch beim Bauen haben wir schon früh versucht, möglichst viel zu erhalten und wiederzuverwenden. Ein schönes Beispiel sind 16.000 alte Ziegelsteine, die gereinigt, aufgeschnitten und zu rund 1.000 Quadratmetern Bodenbelag verarbeitet wurden.
Das alles ist nicht von heute auf morgen entstanden. Manche Entscheidungen waren damals ungewöhnlich, andere wurden erst im Laufe der Jahre möglich. Und fertig sind wir damit noch lange nicht.
Nachhaltigkeit hört bei Strom und Wasser nicht auf
Uns beschäftigt auch die Frage, wie ein Unternehmen mit dem umgeht, was es erwirtschaftet.
Seit 2017 haben wir dafür ein festes Gewinnverteilungsmodell: Jeweils 20 Prozent sind für unsere Mitarbeitenden sowie für Spenden und soziale Projekte vorgesehen. 40 Prozent fließen zurück in das Landgut, 10 Prozent dienen der Schuldentilgung und 10 Prozent sind für die Eigentümerfamilie vorgesehen.
Denn die Menschen, die hier arbeiten, gehören genauso zu unserem Landgut wie die historischen Gebäude, die alten Bäume und der See.
„Als ich vor über 25 Jahren hier angefangen habe, haben viele nicht geglaubt, dass aus diesen Ruinen einmal ein Hotel werden könnte. Und dass Nachhaltigkeit auch wirtschaftlich funktioniert, mussten wir immer wieder beweisen. Heute stehen wir im Finale des Deutschen Nachhaltigkeitspreises. Das freut mich besonders für alle, die diesen Weg mit uns gegangen sind.“
Michael Stober, Geschäftsführer Landgut Stober
Und was hat das alles mit unseren Gästen zu tun?
Eine ganze Menge, finden wir.
Die meisten Menschen kommen zu uns, um zu tagen, zu feiern oder ein paar Tage am See zu verbringen. Sie sollen sich wohlfühlen, gut essen, konzentriert arbeiten und eine schöne Zeit haben.
Gleichzeitig können sie bei uns erleben, dass sich viele Dinge auch anders organisieren lassen. Ob Energieversorgung, Regenwassernutzung oder der Umgang mit Materialien: Wir zeigen gerne, was bei uns funktioniert, und sprechen genauso offen darüber, woran wir noch arbeiten.
Unser nächstes großes Vorhaben ist der weitere Ausbau der eigenen Energieversorgung, unter anderem mit zusätzlichen Photovoltaikflächen und einem Stromspeicher.
Jetzt heißt es Daumen drücken!
Der Deutsche Nachhaltigkeitspreis zeichnet Unternehmen aus, die mit konkreten Lösungen Veränderungen voranbringen. Über die Finalteilnahme haben unabhängige Fachjurys aus Wirtschaft, Wissenschaft und Zivilgesellschaft entschieden.
Was uns an der offiziellen Jurybegründung besonders freut: Die Jury würdigt nicht nur unsere Investitionen in Energie, Wärme und Wasser, sondern auch den Umgang mit unseren Mitarbeitenden. Dazu gehören die Beteiligung am Unternehmen, Weiterbildungsmöglichkeiten und Freiräume bei der Arbeitsgestaltung. Besonders überzeugt hat die Jury, dass diese sozialen und technischen Maßnahmen bei uns zusammengehören und seit vielen Jahren Teil unseres Hotelalltags sind.
Am 3. Dezember 2026 werden in Düsseldorf die Sieger bekannt gegeben.
Bis dahin freuen wir uns erst einmal über diese Nachricht. Denn hinter dem Landgut Stober stehen viele Menschen, die hier über Jahre etwas aufgebaut, ausprobiert, verbessert und manchmal auch gegen Widerstände durchgesetzt haben.
Ein großes Dankeschön an unser Team und an alle, die uns dabei begleiten.
Und am 3. Dezember drücken wir natürlich kräftig die Daumen!
Mehr zum Deutschen Nachhaltigkeitspreis: www.nachhaltigkeitspreis.de
Hier geht es zur Finalisten-Übersicht in der Kategorie SME.
Hier finden Sie mehr Informationen zu unserem Engagement.